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Curt Herzstark
Kein Geschenk für den Führer
Schicksal eines begnadeten Erfinders



Curt Herzstark (1902-1988), der Erfinder der kleinsten mechanischen Rechenmaschine der Welt, gibt Einblick in sein Leben und in ein Stück Zeitgeschichte des 20. Jahrhunderts.
Die Wurzeln seiner jüdischen Vorfahren väterlicherseits reichen von der Weichsel über Galizien bis nach Wien. Die Vorfahren seiner katholischen Mutter stammen aus Südmähren.
Der Vater, Halbwaise, erlernt einen technisch-kaufmännischen Beruf, geht ein Jahr nach den USA, wo er mit Büromaschinen in Berührung kommt. Zurück in Europa wird er Büromaschinenvertreter, bis er seine eigene Rechenmaschinenfabrik errichten kann.

Die zwei Söhne Curt und Ernst wachsen in gutbürgerlichem Rahmen auf.
Curt ist u.a. technisch begabt und macht seine Ausbildung im väterlichen Betrieb, in den er später als Juniorpartner eintritt. Er konstruiert den "Multimator", der der Firma Aufträge und Auslastung sichert.
Der Kundenwunsch nach einer Taschenrechenmaschine beschäftigt Curt Herzstark von 1930 bis 1939, als er dafür zwei Patente anmeldet. Nach Hitlers Einmarsch kann Curt als Halbjude die väterliche Firma nicht übernehmen.
1943 wird er verhaftet, nachdem er versucht hat, zwei seiner Arbeiter aus den Fängen der Gestapo zu befreien. Er landet im KZ Buchenwald, dann als Intelligenzsklave im Wilhelm-Gustloff-Werk. Seine Erfindung wird bekannt und soll, falls er sie verwirklichen kann, dem Führer als Geschenk zum Endsieg überreicht werden.
Nach der Befreiung führt Curts Weg nach Thüringen, dann zurück nach Wien. Der Wiedereinstieg in den Familienbetrieb misslingt, Curt möchte nach den USA oder in die Schweiz. Der Einladung des Landesherrn, die Produktion der Erfindung im Fürstentum Liechtenstein anzusiedeln, kann er nicht widerstehen. Als die Kleinrechenmaschine CURTA den Markt zu erobern beginnt, sind die Beziehungen zwischen Geldgeber, Verwaltungsrat, kaufmännischer Geschäftsführung und Curt Herzstark zerrüttet, Curt sieht sich um sein Lebenswerk betrogen . Die Produktion der CURTA wird 1970 eingestellt, der Elektronenrechner macht sie obsolet. Heute ist die CURTA Museumsstück und Kultobjekt der Rechenmaschinensammler.

Sprache: Deutsch
Seiten: 292



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